Neuer Vorstand gewählt!

Am Samstag, den 29. Februar 2020, haben wir (exakt 10 Jahre nach GISTA-Gründung) im Gasthaus Perthold unsere planmäßige Generalversammlung durchgeführt. Dabei wurde der Vorstand bestätigt und sieht wie folgt aus:

Obleute: Christian Rabl, Karl Bader (Stv.) und Albert Pitterle (Stv.)
Kassier: Christian Pomberger, Daniela Pomberger (Stv.)
Schriftführer: Johanna Eder, Hannelore Baumann (Stv.)
Rechnungsprüfer: Elisabeth Wonisch, Karl Baureder

Robert Zöchling scheidet nach 10-jähriger Tätigkeit als Rechnungsprüfer auf dem Vorstand aus, wir danken vielmals für die großartige und engagierte Arbeit über die Jahre! Elisabeth Wonisch heißen wir als neue Rechnungsprüferin herzlich willkommen!

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„Menschlichkeit ohne Grenzen“: Gedenkfeier in St. Aegyd am 23. April 2020

Am Donnerstag, den 23. April um 18.30 Uhr, findet wieder die alljährliche Gedenkfeier für die Opfer des KZ-Außenlagers St. Aegyd statt. Wir bedanken uns herzlich bei den Lehrer*innen und Schüler*innen der Mittelschule St. Aegyd, die zum Jahresthema des Mauthausen Komitee Österreich „Menschlichkeit ohne Grenzen“ das Programm und die musikalische Begleitung der Feier gestalten werden.
Alle Details zum Programm der Gedenkfeier findet Ihr zeitnah auf unserer Facebook-Seite.

Unsere Agenda:

Der 2010 gegründete Verein „Gedenkinitiative KZ-Außenlager St. Aegyd am Neuwalde (GISTA)“ widmet sich einerseits der Aufarbeitung der Lagergeschichte und andererseits der konkreten Gedenkarbeit vor Ort. Im Rahmen dessen werden in enger Zusammenarbeit u.a. mit den lokalen Bildungseinrichtungen laufend Projekte umgesetzt.

In St. Aegyd am Neuwalde wurde Ende 1944 ein Außenlager des KZ Mauthausen eröffnet. Der Zweck dieses Lagers war die Errichtung eines Testgeländes für alternative Antriebstechnologien. Der Auftrag dazu kam von der kraftfahrtechnischen Lehranstalt der Waffen-SS in Wien, die sich seit Sommer 1944 unter anderem mit der Entwicklung eines Düsenantriebs für Panzer beschäftigte. Im November 1944 kamen die ersten Häftlinge aus Mauthausen nach St. Aegyd. Sie arbeiteten unter extrem schwierigen Bedingungen im Lageraufbau und wurden meist schon nach wenigen Wochen wegen Arbeitsunfähigkeit nach Mauthausen zurück transportiert. Mindestens 46 Häftlinge kamen in St. Aegyd am Neuwalde ums Leben.